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Vor über 100 Jahren behauptete der Soziologe Georg Simmel, Geld sei unsere Ersatzreligion.

Vom Selbstzweck des Geldes. Ein letztes Mal versuchen wir uns an Georg Simmels „Philosophie des Geldes„. In seinem Hauptwerk stellt der Soziologe die These auf: Geld ist Gott. Die Moderne Gesellschaft habe die Religion demnach nicht aufgegeben, sondern lediglich eine neuen Nennung verordnet. Tatsächlich beten wir das Geld aber an und unterwerfen uns dem Markt und dessen Willen wie religiöse Fanatiker. Außerdem sehen wir eine zunehmende Selbstobjektivierung und zweckferne Selbstoptimierung des Menschens in der Moderne.

0:33 Der Kuli ist runtergefallen
3:30 Objektivierung der Person
6:13 Mathematisierung aller Lebensbereiche
9:17 Gesellschaft ohne Zahlen
12:48 Selbstobktivierung
15:40 Geldkultur
17:56 Religion
19:46 Mittel wird Zweck
20:52 Geld wird Gott
21:48 Brauchen wir Religionen?
23:19 Selbstoptimierung
25:59 Werden wir irrational?
29:52 Wieso gehen halbe Stunden um?

Links zur Sendung:

Diese Folge steht unter einer CC BY 4.0 Lizenz.

Musik:

“Off to Osaka”
Kevin MacLeod
Creative Commons Namensnennung Lizenz

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