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Der Soziologe und Systemtheoretiker Klaus Kusanowsky ist ein weiteres Mal zu Gast am SoWi-Stammtisch. Wir besprechen seinen Blogartikel „Podcasts: Radio ohne Professionalitätsmagie„. In diesem setzt er sich mit der Frage auseinander, was soziologisch dadurch sichtbar wird, dass Podcasts ohne einen großen Popanz aus Institutionen, Geld und Bürokratie daherkommen. Wir sprechen über Wissenschaftstheorie, Probleme der empirischen Forschung, über Steuerungswahn und Selbstorganisation sowie über rosa Hausschweinchen.

2:56 Neues Konzept
4:41 Klaus Kusanowskys Blogartikel
5:09 Nichtinformiertheit durch Information
7:38 Forschungskritik
9:28 Akademische Inklusion und Exklusion
12:58 Wer beurteilt Realität?
14:52 Irrwege der Podcastforschung
16:14 Sender und Empfänger schalten sich aus
17:53 Der Empfänger fragt fasziniert
19:27 Faszination durch Einschalten der Ausschaltung
21:00 Wissen führt zu Unwissen
21:54 Ursprung von Kommunikation
23:06 Wieso funktionieren Massenmedien?
23:35 Die Enttäuschung Bertholt Brechts
24:50 Massenmedien als Ursache für Massenmedien
26:11 Sender und Empfänger beim Podcasten
27:21 Wir machen Zungenbrecher
27:53 Neue Podcasts, alte Probleme
29:14 Akademische Selbstreflektion
30:03 Wissenschaftspodcasts an den Universitäten
31:13 Faszination für Spiel
32:11 Das Ende liniearer Erklärungszusammenhänge
34:34 Keine Unterscheidung von Sender und Empfänger
25:58 Emppirische Versuche
37:16 Podcasts sind Quatsch
38:25 Anglizismen als Erklärungsersatz
39:48 Professionalitätsmagie der Massenmedien
41:48 Kümmer dich nicht um dein Publikum
42:42 Jung & Naiv ohne Professionalitätsmagie
51:09 Rücksichtslosigkeit als das Neue
53:42 Stefan Raab vs Tilo Jung
54:33 Autoren publizieren für Autoren
55:33 Jung & Naiv als Garfinkelsche Krisenexperimente
56:02 Jung & Naiv vs Podcaster
56:54 Das Neue am Journalismus
57:77 Individuelle Bedürfnisse oder Soziales System?
1:02:01 Neue Fragen für die empiriische Forschung
1:04:20 Erforschung der Podcastszene
1:06:26 Strukturalismus, Konstruktivismus, Empirie
1:08:11 Alternativen zur klassischen Forschung
1:11:04 Selbstreferentielle Podcastforschung
1:11:23 Hans-Peter Dürrs Fischerparabel
1:23:34 Der Beobachter konstruiert durch Unterscheidung
1:14:02 Internet macht Selbstorganisation sichtbar
1:15:11 Der Grund für Verschwörungstheorien
1:16:53 Netzwerkdifferenzierung bei Dirk Bäcker
1:18:59 Selbstorganisation von Gesellschaft
1:19:35 Formelle und Informelle Netzwerke
1:21:43 Twitter rettet Max Weber vor der Bürokratie
1:26:20 Wissenschaft bleibt der Wissenschaft unbekannt
1:28:39 Wir sind immer schlechter informiert
1:28:59 Wissenschaft: Erst reden, dann denken!
1:30:41 Was ist wissenschaftlichkeit? Abwarten!
1:31:24 Selbstorganisierter Wissenschaftsbetrieb
1:31:38 Das Plagiat zur Rechten Zeit
1:32:35 Im Zweifelsfall publiziere!
1:22:45 Luhmann vs Habermas
1:34:26 Führt Selbstorganisation wieder zur Planung?
1:36:01 Steuerung als Illusion? Ein Geschichtsdiskurs
1:39:00 Niklas Luhmann löst das alte Metaphysikproblem
1:40:54 Luhmann ja, aber woher legitimiert sich Wissenschaft?
1:42:49 Wie funktioniert Wissenschaft jetzt?
1:43:40 Trivialität wissenschaftlicher Gespräche
1:45:40 Das Matthäusprinzip in Netzwerken
1:47:32 Unerklärliche Youtube Hypephänomene
1:48:52 Scheiternde Bedürfnistheorien: Sind Podcasts irrelevant?
1:49:52 Nur Kommunikation kommuniziert
1:52:10 Voraussetzung von Gesellschaft
1:53:06 Soziale Realität ist keine psychische Realität
1:54:24 Schwache Interaktionssysteme, starke Funktionssysteme
1:55:28 Rosa Hausschweinchen oder Haus schweinchenrosa?
1:57:37 Rosa Hausfarbe als deviantes Verhalten
1:58:42 Wieso hören wir Podcasts ohne Professionalitätsmagie?
2:00:48 Jung & Naiv und Rebell.TV als Systemstabilisatoren?
2:02:05 Podcasts als schlechtes Radio
2:03:41 Lernen schmerzt

Diese Folge steht unter einer CC BY 4.0 Lizenz.

Links zur Sendung:

Musik:

“Off to Osaka”
Kevin MacLeod
Creative Commons Namensnennung Lizenz

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